Ein italienisches Keramikunternehmen wollte die Effizienz seines Glasurschleifprozesses verbessern und gleichzeitig den Verschleiß der Mahlanlagen reduzieren. Herkömmliche Zirkonoxidkugeln zeigten eine geringe Bruchzähigkeit in abrasiven Aufschlämmungen, was zu häufigem Bruch der Kugeln und Kontaminationsrisiken führte.
- Entwickelt drucksinterte SiC-Schleifkugeln Schleifmedien für Bergbau, Keramik, Chemikalien mit:
- Optimierung der Körnung: Dominante Partikelgrößen von 10–11 mm für optimale Aufprallenergie in Großmühlen.
- Oberflächenhärte: 2800 HV (Vickershärte), 30 % höher als bei Standard-SiC-Produkten.
- Elektrische Isolierung: Nichtleitende Eigenschaften gewährleisteten Sicherheit bei elektronischen Glasurformulierungen.
- Implementiertes Doppelinspektionssystem:
- Intern: Partikelgrößenverteilung (D50=10,5 mm), Feuchtigkeitsgehalt (<0,1 %) und Reinheit (SiC ≥99,2 %).
- Extern: Unabhängige Analyse durch Partneruniversitäten (z. B. Überprüfung der XRD-Phasenzusammensetzung).
- Die Schleifeffizienz verbesserte sich um 45%, wodurch die Verarbeitungszeit pro Charge von 8 Stunden auf 4,5 Stunden reduziert wurde.
- Die Verschleißrate der Kugeln sank von 0,3 %/Zyklus auf 0,08 %/Zyklus, was die Austauschkosten um 73% senkte.
- Kontaminationsrisiken eliminiert, was es dem Kunden ermöglichte, die ISO 13485-Zertifizierung für Keramikkomponenten in medizinischer Qualität zu erhalten.



